Dr Coach vor tribühni ghout

Nach dem letzten verlorenen Match gegen den VBC Münchenbuchsee machten wir uns auf den Weg nach Bern um pünktlich um 18:00 Uhr den Match gegen VBC Uni Bern anzutreten. Unser ja schon so kleines Matchkader musste sich anfangs nur mit vier Spielerinnen zufrieden stellen, da drei Spielerinnen Verspätung hatten. Also haben wir zu viert angefangen einzuwärmen bis dann der Rest noch hinzustiess. Nebenbei konnten wir auch noch gleich einen spontanen Coach aufgabeln, den wir aus der Publikumstribüne mit Rebi’s Überzeugungskraft nach unten holen konnten. An dieser Stelle danken wir dir, Ramona Eberhard, ganz fest für den spontanen Einsatz!  

Im ersten Satz waren wir wahrscheinlich noch etwas durch den Wind durch die zahlreichen Verspätungen unserer Spielerinnen. Unsere Gegnerinnen hatten eine starke Verteidigung und konnten daher unsere Angriffe sehr gut verteidigen. Wir mussten also nun etwas konzentrierter und schlauer spielen. Doch leider hatten wir zwei Eigenfehler zu viel, den VBC Uni Bern konnte den ersten Satz mit 25:23 für sich gewinnen. 

In den zweiten Satz haben wir schon besser gestartet. Mit einer soliden Service-Serie von Rebi und stabiler Verteidigung konnten wir sogar bis 10 Punkte in Führung gehen. Unsere Gegnerinnen haben beim Stand von 0:6 ein Timeout genommen in der Hoffnung unsere starke Serviererin durcheinander zu bringen, aber auch das half ihnen vorerst nicht. Doch nach diesen 10 Punkten hatten wir ein kleines Loch und VBC Uni Bern hat sich bis zu 17:19 hochgearbeitet. Schlussendlich haben wir den Satz dann trotzdem gewonnen.

Nicht ganz so stark wie im zweiten Satz begonnen wir den dritten. Grundsätzlich blieben wir fast immer in Führung, aber dies nur eher knapp. Wir haben gemerkt, dass unsere Gegnerinnen immer genau an dem Ort standen, an welchem unser Angriff hinzielte. Also versuchten wir Line anzugreifen, aber auch diesen Ball hatten sie meistens. Mit etwas Glück konnten wir einen zweiten Satz für uns gewinnen.

Auch der vierte Satz verlief eher knapp und ziemlich ähnlich wie der dritte. Wir haben jedoch etwas weniger Service-Fehler erzeugt und auch unsere Verteidigung war ziemlich stabil. Trotzdem gewannen wir den Satz nur mit 20:25. 

Und zum krönenden Abschluss ging es dann noch an den Stärnemärit in Bern, ein Glühwein darf doch nicht fehlen (zum Glück haben wir es wenigstens für das rechtzeitig geschafft) 🙂

VBC Uni Bern b – Volero Aarberg 1:3 (25:23, 21:25, 20:25, 20:25)

Volero Aarberg: Anna (C), Jana, Tamara, Rebi, Yara, Michelle, Selina; Ramona (T)