Meischter!!! Ligameischter!!!

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Genau eine Stunde war in diesem hochkarätigen Playoff-Finale gespielt als ein Servicefehler der Berner den Schlusspunkt der Partie markierte. Aarbergs Spieler und Fans lagen sich kurz darauf jubelnd in den Armen. Der erste nationale Titel der Aktiven in der Vereinsgeschichte ist Tatsache.

Mit Muri Bern stand dem Volero der Sieger der Gruppe A im Finale gegenüber. Ein Team, welches auf viele routinierte Kräfte sowie einen ehemaligen Beachvolley-Profi zurückgreifen kann und auch tat. Die Aarberger ihrerseits nahem sich für das Endspiel viel vor, hatte man sich doch vor drei Jahren noch mit dem Vizemeistertitel begnügen müssen.

Die Berner starteten mit einer Pace ins Spiel welcher der Volero erstmals nichts entgegenzusetzen vermochte. 0:4 und einige ratlose Gesichter bei Aarberg. Doch dieses Startfurioso verblasste, nicht zuletzt durch eine Leistungssteigerung der Seeländer, nach und nach. Volleyball auf höchstem Niveau war fortan in der Halle zu Colombier zu bestaunen. Während der Qualifikation beschleichte einen des Öfteren das Gefühl, das Herren 1 spiele unter ihren Möglichkeiten. Nicht so an diesem Finaltag. Sämtliche Spieler wuchsen über sich hinaus und avancierten zu Leistungsträgern. So erstaunt es wenig, dass man im ersten Satz mit 25:19 Oberhand behielt.

Nun waren es die Spieler von Muri, welche in der Satzpause etwas ratlos auf der Bank sassen. Auf der anderen Netzseite konnte man derweil die positive Energie förmlich spüren. Nahtlos setzten die Aarberger ihren Gegner weiter unter Druck. Mit starken Services stellte man den Aufbau von Muri vor grössere Probleme. Der Schreiberling durfte gleich sieben Mal hintereinander servieren womit sich der Volero eine Führung erspielte, welche er nicht mehr hergab. Mit 25:14 ging der Abschnitt deutlich ins Seeland.

Eine Hand bereits am Meisterpokal galt es nun kühlen Kopf zu bewahren. Auch wenn die Gegenwehr deutlich weniger geworden war, gab sich Volley Muri Bern keineswegs schon geschlagen. Doch die stark aufspielenden Mittelblocker Däppen/Fercher liessen den gegnerischen Angriffen mal für mal kein Durchkommen. Gelang es trotzdem einmal, so sahen sie die Bälle von Libero Muster spektakulär verteidigt. Kurz darauf kommt es also zum in der Einleitung beschriebenen Moment des Triumphes, welche noch beim Schreiben dieser Zeilen eine Gänsehaut verursacht, als stünde man noch immer auf dem Feld.

Was war denn das bitte für ein Spiel? Eine geschlossene Teamleistung, bei welcher jeder noch ein Stück über sich herauswachsen konnte, brachte dem Volero diesen Sieg ein. Grossartig! Mit dem 3:0 Erfolg gegen Muri Bern krönt sich der Volero Aarberg verdient zum 1. Liga Champion 2021/22.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Fans und Sponsoren für die tolle Unterstützung während der ganzen Saison. Gleichzeitig verabschieden wir uns in die wohlverdiente Pause und wünschen allen einen schönen Sommer.

Volero Aarberg vs Volley Muri Bern                                                                   3:0 (25:19, 25:14, 25:20)

Volero Aarberg: Bürgi (C), Muster M. (L), Rösch, Muster N., Käser, Schnyder, Wyssen, Fercher, Neumann, Däppen

Abwesend: Hess

Coach: J-W. van der Sluis

NVP of the game:                          #11 Flavien Neumann (Skandal aufgedeckt, die Pokalvergabe muss auf nächste Saison überdenkt werden)

MVP of the game:                          #4 Manuel Käser (Warmwasser war alle, deshalb wurde mit Champagner geduscht)

Unser Block bei der Arbeit:

Unser Dia bei der Arbeit:

Unser Coach bei der “Arbeit”

Das Team nach der Arbeit (Ihr könnt euch das zoomen sparen, man sieht nichts😉) :

Es kommen bessere Zeiten. Versprochen:

Neulich:

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