gewonnen gegen die Laus Anne

Die Qualifikationsrunde in der Erstliga neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und die Playoffplätze sind vergeben. Noch verbleiben aber zwei Spiele, um die Ränge eins und zwei auszuspielen. Die erste Chance, um sich die Pole-Position für das Final Four Turnier zu sichern bot sich dem Volero am Freitagabend in Lausanne. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Gäste das Blatt wenden und die Partie 3:1 gewinnen.

Im Wissen, dass die Spiele in Lausanne immer heikel sind und man bisher noch nie gewinnen konnte, ging man gewarnt in den ersten Satz. Die ersten vier Punkte gingen prompt auf das Score der Aarberger, doch danach folgt ein Einbruch, der seinesgleichen sucht. Passiv und zu Statisten degradiert liess man Lausanne gewähren. Hier ein Servicefehler, da ein Angriff ins Aus und bald schlug das Heimteam zum Satzball auf. Aarberg erzielte bis dahin nur 13 Punkte und vermochte auch dem Satzball nichts mehr entgegenzusetzen.

Nach diesem Dämpfer ging zum Glück ein Ruck durch die Seeländer Mannschaft. In der Startphase des zweiten Abschnitts zeigten die Gäste, warum sie an der Spitze des Klassements stehen. 11:6 ging der Volero in Führung und es schien, als habe man Lausanne endlich im Griff. Doch erneut war man nicht in der Lage, durchzuziehen und man liess den Gegner wieder rankommen. Im Entscheidenden Moment konnte sich der Volero einmal mehr auf starke Services verlassen welche Lausannes Spielaufbaus empfindlich störten. Abschnitt zwei ging mit 25:20 an Aarberg.

Offensichtlich war es für die Gäste aus dem Seeland nicht ganz einfach den Fokus zu behalten. Gute, mit Überzeugung verwertete Bälle stehen im krassen Gegensatz zu den Ballwechseln, wo man den Gastgebern den Punkt quasi schenkte. Lausanne seinerseits zeichnete sich mit tollen Verteidigungsaktionen aus. Erst nach der Marke von zwanzig 20 Punkten konnte sich der Volero absetzen und schlussendlich mit einem Service-Winner den Satz mit 25:20 gewinnen.

Die Nerven wurden im vierten Durchgang nochmals auf eine harte Probe gestellt. Wobei anfänglich wieder alles nach einem Durchmarsch der Seeländer aussah. Konstant konnte Lausanne mit drei Punkten auf Abstand gehalten werden. Ausgerechnet in der Moneytime leistete sich der Volero einige Fehler zu viel, sodass Lausanne auf 23:23 ausglich. Ein Wimpernschlag später konnte Aarberg einen Satzball gegen sich abwehren nur um dann gleich mit einem Servicefehler wieder in Bedrängnis zu kommen. Auch diese brenzlige Situation blieb ohne Folgen für das Team welches Mitte März in den Final Four den Titel will. Einen wuchtigen Angriff von Neumann bescherte den Gästen den lagersehnten Matchball. Dieser wurde sogleich nach einem Monster-Block von Däppen zum 28:26 verwertet.

Denkbar knapp sichern sich die Aarberger mit dem 3:1 Erfolg die drei Punkte. Nun sind sie praktisch nicht mehr von der Spitze zu Verdrängen. Somit wird der Volero im Halbfinale des Final- Four Turniers gegen den zweiten der Gruppe B treffen. Wer das sein wird ist noch nicht bekannt.

Das letzte reguläre Meisterschaftsspiel findet in zwei Wochen zu Hause gegen den VBC Porrentruy statt. Anpfiff ist am 5.3.2022 um 14.00 Uhr in der Aarfit-Arena.

VBC Lausanne – Volero Aarberg                                                                            1:3 (25:13, 20:25, 21:25, 26:28)

Volero Aarberg: Bürgi (C), Muster M. (L), Rösch, Hess, Muster N., Käser, Schnyder, Fercher, Däppen

Abwesend: Fokus, Wyssen

Coach: J-W. van der Sluis

NVP oft the Game:      7   Schnyder

MVP oft he Game:        11  Capital Neumann Bra

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