NLB lässt Schönenwerd keine Chance

Nur gerade 24 Stunden nach der ärgerlichen Niederlage zu Hause, spielte Aarberg sein bestes Volleyball und besiegte Schönenwerd 3:0. Der unbändige Siegeswille setzte ungeahnte Kräfte frei und legte den Grundstein für diesen Erfolg.

Doppelwochenende sind immer auch eine Frage des Kräftehaushalts. Schönenwerd genoss am Samstag einen spielfreien Tag während Aarberg zu Hause bereits in die Hosen musste. Somit lag der Vorteil der frischen Beinen definitiv beim Gastgeber. Doch es gibt eben auch die andere Sichtweise.: Aarberg ist bereits im Spielrhythmus.

Der Start in der wunderschönen Betoncoupe-Volleyball-Arena gelang den Aargauren etwas besser, wobei man da nur gerade von zwei Punkten spricht. Danach drehte Aarberg auf und übernahm mit fünf Punkten in Serie das Zepter. Von diesem Punkt an gab es keine Zweifel mehr wer die drei Punkte nach Hause holen würde. Der Volero spielte in allen Belangen stark und gewann Satz eins mit 25:16.

Die Leistung der Gäste nahm auch im zweiten Durchgang nicht ab. Im Gegenteil, sie wurde gar exorbitant (Check) gut. 9:1 lagen die Seeländer vorne doch Schönenwerd Coach Jan Schnider machte keine Anstalten ein Time-Out zu nehmen. Bei 14:5 gab es auf der Aussenposition einen Wechsel: Joel Rösch kam für Carlos Guerra. Auch mit veränderter Formation spielte Aarberg gross auf und holte den zweiten Satz ebenfalls mit 25:16.

Die so wichtigen drei Punkte lagen griffbereit auf dem Silbertablett. Mit der gleichen Aufstellung wie zu Ende des vorangegangenen Satzes gings in Abschnitt drei. Nun gestaltete sich die Sache doch noch ausgeglichen. Beide Teams jetzt souverän im Side-Out. Erst nach der Zwanzigpunktemarke und Rösch am Service fiel die Entscheidung. Vier Anspiele in Folge brachte er durch bevor er am Matchball scheiterte. Doch schon im nächsten Ballwechsel sorgte Diagonalspieler Muster mit einem Traum-Angriff für die Entscheidung zum 25:21.

Drei Punkte auswärts in Schönenwerd! Wie Balsam für die Seele der Aarberger. Mit dem Messer am Hals und dem Rücken zur Wand war der Volero imstande die beste Leistung abzurufen. Chapeau. Es zeugt von grosser Moral, wenn man nach einer bitteren Niederlage so zurück kommt und nicht den Kopf in den Sand steckt. Nun ist das Rennen um die ersten drei sicheren Plätzen so richtig lanciert. Nächsten Samstag kommt es um 19.00 Uhr in der Aarfit-Arena zum Show-Down gegen den VBC Wetzikon. Kommt zahlreich und unterstützt unsere Jungs lautstark!

 

Volley Schönenwerd II  vs Volero Aarberg                                                      0:3 (16:25, 16:25, 21:25)

Volero Aarberg: Bürgi (C), Käser (L), Rösch, van der Sluis, Muster N., Muster M.(L), Scheurer, Schnyder, Guerra, Fercher, Leiser, Däppen,

Abwesend: Leitis, Kolb

Coach: Guerra

 

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