Ein Spiel der Superlative

Nach einem klitze kleinen Verfahrer, sind wir vergangenen Donnerstagabend pünktlich in der französischen Schule in Muri angekommen. In der Garderobe konnten wir uns schon mal über zwei unserer Spielerinnen amüsieren, die sich beim Italiener vollgefressen haben und ihre Bäuche nun in die etwas eng gewordenen Einspieldress quetschen mussten. Dies nur so nebenbei zum Auftakt.

Nach einem Fehlstart in den 1. Satz musste Coach Andy beim Spielstand von 2:7 das erste Timeout nehmen und noch mal klar und deutlich unsere Ziele formulieren. Danach gab es für uns kein Halten mehr. Wir spielten als gäbe es kein Morgen. Man konnte den Spaß und die Spielfreunde bei jeder Ballberührung spüren. Fabi, alias Aussenangreifferin, hat quasi jedes Zuspiel in einen Punkt verwandelt und hätte sich an diesem Donnerstagabend den Titel als Topscorer verdient. So hatten wir Muri zwei Sätze lang dominiert, doch der Abend war noch jung und Muri wollte uns den Sieg dann doch nicht ganz so einfach überlassen.

Die Bernerinnen legten im dritten Umgang noch an Geschwindigkeit und Spielwitz zu und machten uns in den folgenden drei Sätzen mit schnellem und präzisem Zuspielen und entsprechenden Angriffen das Leben schwer. Nicht, dass wir uns hätten abschießen lassen, aber Eigenfehler und ein etwas weniger mutiges Spiel führten zum Verlust der folgenden drei Sätzen.

Schade… dennoch war es eines der besten Spiele dieser Saison und wenn man sich nach solch einem Kampf geschlagen geben muss, ist es nicht ganz so sehr verlieren, wie wenn man einfach nur verliert.

„Trainiere so, als ob du nie gewonnen hast. Spiele so, als ob du nie verloren hast.“

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