H1 verliert Auftakt der Abstiegsrunde

Zum Start der Play-Outs reisten die Aarberger am Samstag nach Winterthur. Gegen den letzten der Ostgruppe fanden der Volero erst spät ins Spiel und musste sich folglich mit 1:3 geschlagen geben.

Kurz vor dem abschliessenden Training am Freitag erreichte das Team eine Hiobsbotschaft. Diagonalspieler Muster verletzte sich bei der Arbeit und fällt somit aus. Wie lange ist noch nicht bekannt, gute Besserung! Da mit Leitis auch der zweite Dia verletzt ist, musste Coach Guerra schnellstmöglich eine Lösung finden. So wurde Aussenangreifer Rösch kurzerhand auf die Position des wichtigsten Angreifers und Punktesammlers beordert.

Mit dieser Umstellung gings demnach in die erste Partie der Abstiegsrunde. Doch wirklich bereit für dieses Spiel schienen nur die Gastgeber. Mit starken Services wurde Aarberg von beginn weg unter Druck gesetzt, ja gar Dominiert. Auch ein frühes Time-Out beim Stand von 4:8 brachte nicht den erwünschten Weckruf. Erst in der Mitte des Satzes fanden die Seeländer endlich den Tritt. Punkt für Punkt konnte der zuvor eingehandelte Rückstand verkleinert werden und mit 23:24 war der Ausgleich später zum greifen nah. Winterthur konnte die Aufholjagd anschliessend jedoch beenden und den Satz mit 25:23 gewinnen.

Nochmals so ein Fehlstart wie im Startsatz galt es für die Aarberger tunlichst zu vermeiden. Und siehe da, im zweiten Umgang war der Volero bereit und erspielte sich sogleich einen Vorsprung von drei Punkten. Leider schlichen sich fortan einige Fehler ins Spiel der Gäste während sich die Winterthurer selten Patzer leisteten. Nichtsdestotrotz blieb der Umgang bis zum Schluss spannend. Aarberg vermochte einen Satzball zum 24:24 abwehren doch schon bei der nächsten Gelegenheit sicherten sich die Winterthur den Satz mit 26:24.

Mit dem Rücken zur Wand wollten die Volero-Jungs nochmals Kräfte freisetzen um die Wende doch noch herbeizuführen. Tatsächlich zeigten die Gäste nun den zuvor vermissten Siegeswillen. Zwar war die Fehlerquote immer noch hoch, doch die Angriffe verwandelte man nun regelmässig in Punkte. Das Spielgeschehen erstmals im Griff sicherte man sich den dritten Abschnitt mit 25:21.

Damit hatte der Volero Lunte gerochen. Geht da noch was? Die Hoffnung währte nur kurz. Bis zum Stand von 4:4 um genau zu sein. Vier Fehler en suite verkrafteten die Seeländer nicht. Mit geschwächtem Selbstvertrauen war es zusehends schwer den Gegner genügend unter Druck zu setzten. Die Angriffe der Aarberger blieben oft im Block hängen oder wurden von der starken Winterthurer Verteidigung zunichte gemacht. Geschlagen gab man sich jedoch nicht, bis zum Schluss wurde um jeden Ball gekämpft. Smash Winterthur liess sich diesen Erfolg nicht mehr nehmen und gewann mit 25:18 den letzten Satz wie auch das Spiel.

Aarberg war vorallem zu Beginn der Partie nicht bereit und verschenkt so wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib in der NLB. Keinen Grund nun schon Trübsal zu blasen oder die Köpfe hängen zu lassen. Es verbleiben fünf Spiele um in der Tabelle bis auf den sicheren Rang 3 hinauf zu klettern. Der nächste Match steht am 8. Februar um 14.00 Uhr in der Aarfit auf dem Programm. Der Gegner ist mit dem VBC Fully ein bekannter.

 

VC Smash Winterthur  vs Volero Aarberg                                         3:1 (25:23, 26:24, 21:25, 25:18)

Volero Aarberg: Bürgi (C), Käser (L), Rösch, van der Sluis., Muster M.(L), Scheurer, Guerra, Fercher, Kolb, Däppen,

Abwesend: Muster N., Schnyder, Leitis

Coach: Guerra (PC)

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