NLB – Ein Matchbericht mit Verspätung

Mit gehöriger Verspätung gibts nun doch noch eine Zusammenfassung zum Herren 1 Spiel gegen den Leader Lausanne. Nachdem verpassten Bericht zum Servette Match stellt dieser Verzug den zweiten Fauxpas in Serie dar. Der Schreiberling gelobt Besserung 😉

Am letzten Tag des Novembers kam es in der NLB zum Spiel Lausanne UC gegen den Volero Aarberg. LUC, bisher ungeschlagen und mit dem Punktemaximum an der Spitze liegend, setzte sich erwartungsgemäss mit 3:0 durch.

Ohne Druck spielen und so viel wie möglich profitieren war die Devise der Gäste, zu verlieren hatte man wahrlich wenig. Dennoch war die Motivation dem Ligadominator ein Bein zu stellen gross. Von einem gegenseitigen Abtasten in der Startphase war nichts zu sehen, die Teams gaben von Beginn weg vollgas. Einmal mehr waren es dann die Eigenfehler, welchen den Seeländer das Genick brachen. So musste man die Gastgeber auf 4:10 davonziehen lassen. Zwar kann die Leistung der Aarberger in der Folge durchaus als gut eingestuft werden, doch die Lücke konnte nicht mehr geschlossen werden. Mit 25:17 sicherte sich Lausanne den ersten Satz.

Der Volero war im zweiten Abschnitt in der Lage noch einen Gang hochzuschalten. So gelang es den Gästen, sich lange Zeit im Kielwasser des Favoriten aufzuhalten. In der Mitte des Satzes musste man jedoch, wieder durch individuelle Fehler, abreissen lassen. Lausanne erspielte sich einen Vorsprung von sechs Punkten und wägte sich in Sicherheit. Doch Aarberg gab nicht auf und holte sich mit schönen Aktionen einige Punkte zurück. Die Aufholjagd begann dann aber doch etwas zu spät und so musste man den Satz mit 25:21 den Gastgebern überlassen.

Was im dritten Satz geschah lässt sich nur schwer erklären. Um bei der Schifffahrt zu bleiben, sei folgendes gesagt: Der Lausanner Universitäts-Club blieb weiterhin auf Kurs während der Volero auf unerklärliche Art und Weise Schiffbruch erlitt. Wobei man, so schien es, gar nicht in der Lage war den Hafen zu verlassen. 2:8 stand auf dem Scoreboard als Melsion zu einem Time-Out griff. Die Lage entspannte sich danach nicht. Es mussten andere Lösungen her. Diverse Wechsel auf den Positionen des Zuspielers, des Aussenangreifers und des Liberos folgten. Marco Muster kam somit zu seinem ersten Einsatz in der Nationalliga B welcher er mit Bravour meisterte. Doch auch diese Massnahmen verhalfen dem Volero nicht wieder zurück auf die richtige Spur. So ging der dritte Abschnitt nach nur 18 Minuten mit 11:25 an LUC.

Die Seeländer dürfen mit den ersten beiden Sätzen sicherlich zufrieden sein. Mit weniger unnötigen Fehlern läge da auch ein Satzgewinn oder sogar mehr in Reichweite. Nun folgen wegweisende Spiele gegen Colombier, Fully und Oberdiessbach. Nach diesen Partien wird sich weisen, ob der Volero im Februar die Auf- oder Abstiegsspiele bestreiten wird. Zuerst wartet nächsten Sonntag auswärts Colombier Volley auf die Aarberger.

 

Lausanne UC vs Volero Aarberg                                                         3:0 (25:17, 25:21, 25:11)

Volero Aarberg: Bürgi (C), Käser (L), Rösch, van der Sluis, Muster N., Muster M.(L), Scheurer, Schnyder, Guerra, Däppen, Leitis

Abwesend: Leiser, Fercher, Kolb

Coach: Melsion (HC), Christen (AC)

 

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