Weitere 3 Punkte für die Damen 2. Liga

Nach stressigen ersten Buffeteinsätzen, kochten wir zur Matchvorbereitung gemeinsam in der Aarfit-Küche Spaghetti. Dies um gestärkt und motiviert in den ersten Satz gegen die Tabellenletzten aus Oensignen zu starten.

Natürlich setzt man sich das Ziel, die drei Punkte mit einem klaren 3:0 zu holen. Gegen Ende des ersten Satzes wurde uns allen bewusst, dass wir dieses Ziel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verfehlen werden. Beim eigentlich komfortablen Spielstand von 17:13 erfolgte der erste Wechsel. Es war ein Passeusenwechsel… und wer uns in den letzten Jahren etwas verfolgt hat, der weiss: Das kann schiefgehen. Leider glich das Spiel in diesem Satz von da an dem Turmbau von Babel. Obwohl alle dasselbe Ziel erreichen sollten, war die Zusammenarbeit schwierig und man schien sich nicht zu verstehen. Ich hoffe sie haben gemerkt, wie raffiniert ich die alte biblische Geschichte in meinen Bericht einfließen ließ?! Jedenfalls mussten wir den ersten Satz an Oensingen abgeben und das ganze Spiel noch mal von vorne beginnen.

Was noch erwähnt werden muss: Zusätzlich zu Anja und Ramona, mussten wir verletzungsbedingt nun auch noch auf Selina und Joelle verzichten. Selina kämpft mit Schulterproblemen und Joelle hat sich am Samstagmorgen beim Drahteselreiten schwere Knieverletzungen zugezogen. Wer richtig mitgezählt hat stellt fest, dass somit ein drittel des Teams das vergangene Spiel nicht bestreiten konnte. Die Ausfälle zwingen uns also dazu flexibel zu bleiben. So wurde Carole im 2. Satz kurzerhand als Diaspielerin eingesetzt und hat quasi jedes Zuspiel in einen Punkt verwandelt.

Auch wenn die folgenden 3 Sätze nicht mit dem Spiel gegen Muri von letzter Woche verglichen werden konnte, haben wir die drei Punkte ohne große Tragödien nach Aarberg geholt. Einfach die beiden kleinen Vorgaben von Andy konnten wir nie, aber auch wirklich gar nie erfüllen. Ist es denn so schwierig den Satzanfang nicht zu verpennen und den ersten Punkt nach dem Timeout zu machen?

Wie dem auch sei, wir haben gewonnen! Trotzdem hat sich eine Spielerin noch die Aussage erlaubt; der erste Satz sei halt vercoacht worden. Zum Glück hat Andy diese Bemerkung mit Humor genommen. Bleibt ihm auch nichts Anderes übrig, denn das ist schließlich die Standardaussage nach einem Satzverlust.

 

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