Best of five

Nach zwei ärgerlichen Auswärtsniederlagen war unser Selbstvertrauen ehrlich gesagt etwas am Boden. Die Aussicht, das nächste Spiel gegen den Tabellenzweiten Muri Bern bestreiten zu müssen, machte die Lage nicht wirklich besser. Also hatte unser Captain Anna die gute Idee (und davon hat sie einige) uns vor dem Spiel zum gemeinsamen Spaghetti – Essen einzuladen. Aber nicht, dass ihr das falsch versteht. Wenn Anna einlädt, dann findet dies eigentlich nicht bei ihr zu Hause statt. Diesmal stellte Sue Ihre Küche und Kochkünste zur Verfügung um uns auf den Kampf gegen Muri vorzubereiten.

An einen Sieg zu denken erschien uns irgendwie unangebracht. Also setzten wir unser Ziel etwas weniger hoch. Wir wollten einfach gut spielen. So, dass wir die Aarolina mit dem guten Gefühl, alles gegeben zu haben,  verlassen können.

Mit dieser Lockerheit starteten wir in den ersten Satz, zeigten eine starke Leistung und entschieden diesen Umgang mit 26:24 zu unseren Gunsten. Die Freude war riesig und es fühlte sich an, als wäre die Sache nun erledigt. Ziel erfüllt, Daumen hoch, gut gespielt. Bravo! An einen Sieg dachte zu diesem Zeitpunkt bestimmt noch niemand.

Natürlich wollten wir im zweiten Satz genauso kämpfen wie im Ersten. An unserer Leistung des 1. Satzes anknüpfen war das Ziel. Aber Muri ist ja nicht per Zufall Tabellenzweiter. So dominierten sie uns leider nicht nur im zweiten, sondern auch im dritten Satz gnadenlos. So dass wir uns mit 13:25 und 16:25 geschlagen geben mussten.

Was danach geschah entzieht sich leider meiner Erinnerung. Es fühlte sich an wie ein Traum oder ein Film oder womöglich beides. Wie zum Schluss eines Blockbusters, bevor der Abspann kommt;

Die Guten gewinnen, die ”Bösen” verlieren. The End.

Gemäss Matchblatt erkämpften wir uns den vierten Satz mit 25:20. Den 5. und entscheidenden Satz beendeten wir nach einem nervenaufreibenden Krimi mit 16:14 für uns. Ich kann mich wirklich kaum an Einzelheiten erinnern, aber mir ist aufgefallen, dass Andy wie auch diverse Zuschauer ähnlich verschwitzt waren wie wir Spielerinnen. Es muss also spannend gewesen sein.

An dieser Stelle ein grosses MERCI für die Spaghetti Anna .. eeeh Sue.. und die Unterstützung aller Zuschauer. 

…und dabei wollten wir doch nur gut spielen

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