Vom Siegen und von Verletzten

Es läuft nicht immer alles wunschgemäß und manchmal sind Freud und Leid sehr nah beieinander. Aber jetzt mal ganz langsam und von Vorne.

Auch wenn unsere zahlreichen Fans noch nichts vom D2L Team via Medien verfolgen konnten, sind auch wir in die Saison 19/20 gestartet und haben zwei von drei Spielen bereits gewonnen. Das Heimspiel vom letzten Samstag gehörte zu den erfolgreichen Ereignissen, denn wir haben unsere Gegnerinnen aus dem Nachbarskanton 3:1 geschlagen und die drei Punkte nach Hause geholt.

Im ersten Umgang lief alles wie geplant. Wir konnten Solothurn dominieren und ließen ihnen keine Gelegenheit, ins Spiel zu kommen. Die Stimmung war unglaublich, genauso wie die Rece und die druckvollen Angriffe. Alles schien perfekt für ein schnelles 3:0. Doch erstens kam es anders und ….
Ihr wisst schon wie d
ie Redensart weiter geht.

Den zweiten Satz wollten wir eigentlich genau so souverän und druckvoll beginnen. Doch der Start ging extrem in die Hose und der Zusammenprall im eigenen Team, bei dem unsere Dia verletzt wurde, hat sich auch super schlecht auf unsere Spielerinnen ausgewirkt. So musste Anja bei dem Spielstand von 6:8 mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden. Das Drama hat für eine solche Verwirrung gesorgt, dass der Spielerwechsel von der Ex- Käptenin (gibt es ein Wort dafür?) übernommen wurde. (der Schreiber hat gesagt, weil du es bist, darfst du das 😊Dieser Verletzungsschock blockierte für den restlichen Satz sämtliche Spielerinnen und wir erreichten beim Satzende gerade mal 17 Punkte. Nach so einem Ereignis sehnt man sich einen spontanen Gedächtnisverlust herbei, um wieder bei Null starten zu können.

Im nächsten und sehr wichtigen dritten Satz spürte man die Entschlossenheit des gesamten Teams und obwohl die letzten Punkte hart umkämpft waren, hat keiner daran gezweifelt, dass wir wieder zurück auf die Siegerstraße gefunden haben. Mit gut platzierten Finten machte das Heimteam den Gästen aus dem Norden das Leben schwer und konnte (nach dem wir drei Satzbälle abgewehrt hatten) den Sack mit 27:25 zumachen.

Im vierten und für diesen Samstag letzten Satz zeigten wir wieder unsere volle Leistung und drängten den Solothurnerinnen unser Spiel auf. Die Stimmung war wieder da, der Kampfgeist und die Spielfreude auch und wir holten uns die drei Punkte, welche uns in der aktuellen Tabelle den dritten Platz belegen lassen.

An dieser Stelle noch ein grosses MERCI an Andy. Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht immer einfach mit uns, aber deine positive und ruhige Art zu coachen und dein strahlendes Lachen sind für uns matchentscheidend.

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